Was machen wir?

Postierter Artikel die 19. September 2008 Print Friendly
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Nur selten hat man die Gelegenheit, über seine Armut zu sprechen, ohne sich dafür schämen zu müssen. Als ich alle diese Familien da so zusammen sah und mich neben diese Leute setzte - etwas, was ich sonst nie gewagt hätte-, als ich laut zu all diesen Menschen sprach, hat mir das sehr viel Mut gemacht, Kraft gegeben. An diesem Tag habe ich gespürt: Diese Menschen wollten, dass man uns beachtet.

Die Bewegung ATD Vierte Welt kämpft für die Anerkennung der Menschenrechte eines Jeden. Armut besteht, weil diese Rechte
nicht respektiert werden.

«Im Vergleich zu uns, kommen Sie aus einem relativ gut situiertem Milieu, aber Sie sind nicht hier weil Sie uns helfen wollen. Sie sind hier weil Sie MIT uns gegen die Armut kämpfen wollen.»

Sophie, Vierte Welt Mitstreiterin

Die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einer Welt, frei von Elend und Ausgrenzung, ist nur durch eine bessere Kenntnis der Menschen, die diese Ausgrenzung täglich erleiden müssen, möglich. Dies kann nur durch eine tiefgründige und ehrliche Zusammenarbeit zwischen den benachteiligten Familien und allen anderen Menschen, die sich MIT ihnen einsetzen, erreicht werden.

ATD Vierte Welt :
Eine Unterstützung an der Seite der benachteiligten Familien.
Ein gemeinsames Ziel !

Förderung des familienlebens
ATD Vierte Welt arbeitet an der Seite der benachteiligten Familien, damit diese die Möglichkeiten erlangen, ihre Ziele zu erreichen.

Wie? Familientage, Volksuniversitäten, Ausbildung von Sozialarbeitern...

Politische Aktionen
Von der lokalen zur internationalen Ebene machen sich Bürger zum Sprachrohr der Armen, damit ihre Stimme endlich berücksichtigt wird.

Kulturelle Aktionen
Straßenbibliotheken, Wochen des Miteinanderteilen,...

Sensibilisierung der öffentlichen meinung
Stände, Vorträge, Verkauf von Glückwunschkarten, Weiterbildungsangebote und Informationstage,...

17. oktober, Welttag zur Überwindung von Armut

 

«Wo immer Menschen dazu verurteilt sind, im Elend zu leben, werden die Menschenrechte verletzt.

Sich mit vereinten Kräften für ihre Achtung einzusetzen, ist heilige Pflicht.»

Joseph Wresinski

 

Ein Einsatz, der alle angeht

Die Tapori Bewegung
Kinder aus allen sozialen Schichten treffen sich und teilen Momente des Lernens und der Freundschaft.